11 avril 1979
Wochenpresse
Wort-Horror im Bild
Helnwein-Zeichnungen zu Edgar Allan Poe in der Albertina
Dreizehn Alpträume der Weltliteratur, in kongenialen Zeichnungen eingefangen: Gottfried Helnwein, 30, fand in den "Unheimlichen Geschichten" des amerikanischen Grusel- und Horror-Klassikers Edgar Allan Poe ein adäquates Betätigumgsfeld für seine Kunst. Der subtile, düstere Horror, den Helnwein gestaltet, fängt Poes literarische Gratwanderung zwischen Angst und Wahnsinn keineswegs mit plakativen Effekten ein, sondern fixiert die Stimmungen in ausserordentlich dichten, beklemmenden Zeichnungen.




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